Mittwoch, 24. Februar 2010

We Have Band

Dieses Trio ist nun wirklich kein unbekanntes mehr. Spätestens mit ihrem herrlichen Pet Shop Boys Cover "West End Girls" waren sie im Netz sehr weit verbreitet.
Das Trio lernte sich im Büro der EMI-Zentrale in London kennen und hatte wohl keinen Bock mehr, die großen Charterfolge zu verwalten, sondern wollte vielmehr selber mal was bewegen. Gesagt. Getan: Trio gegründet, Demos aufgenommen, von Kitsuné entdeckt wurden und dann geht das ja immer ganz schnell.

Jetzt gibt es das Video zur ersten Single "Divisive" und damit bleibt die Band ihrer Linie in Sachen Videos treu. Es wieder wunderschön anzusehen und über die Musik brauche ich gar keine Worte verlieren. Das geht ins Mark und regt zu rhythmischen Bewegungen an.

Dieses Album wird in den Indiedissen dieser Welt für volle Tanzflächen sorgen.

Wie blöd darf man sich auch schon auf das Konzert in Leipzig am 21.4.2010 zusammen mit MEN freuen. Das wird ein Spektakel.

We Have Band - Divisive


We Have Band - You Came Out


Montag, 15. Februar 2010

Local Natives

Die "einheimischen Einheimischen" legen die Messlatte für Neuveröffentlichungen gleich zu Beginn des Jahres extrem hoch. Ihr Album "Gorilla Manor" ist ein sehr liebevolles und mitreißendes Werk. Nach dem ersten Durchlauf bleiben Songs wie "Wide Eyes", "Who Knows Who Cares" oder "Airplanes" besonders hängen, doch nach mehreren Durchläufen entdeckt man in allen Songs die versteckten Schönheiten.

Vielleicht wird meine Jahreshits Zusammenstellung 2010 vom Ersten bis zum Letzen Titel mit den Local Natives bestückt sein. Verdient hätten sie es.

Local Natives - Wide Eyes (BBC Radio 1 Session)

Montag, 8. Februar 2010

Der Pop für 2010

Ich lehne mich weit aus dem Fenster und behaupte, dass der ideale Popsong für Formatradios im Jahr 2010 so klingen muss.

Natürlich gibt es bessere Popsongs, aber ich rede ja von Formatradios und da passt dieser Song sehr gut hinein. Denn ein gute Song muss hängen bleiben und die Hookline könnte es schaffen unter bestimmten umständen (Der Song muss am Tag mind. 3 mal gespielt werden und auch in kleinen Anspielern immer wieder nett verpackt werden).

Der Kollege Wolf Gang erinnert leicht an Mika.

Wolf Gang - The King And All Of His Man



Natürlich gibt es bessere Popsongs, aber ich rede ja von Formatradios und da passt dieser Song sehr gut hinein. Denn ein guter Song muss hängen bleiben und die Hookline könnte es unter bestimmten Umständen schaffen (Der Song muss am Tag mind. 3 mal gespielt werden und auch in kleinen Anspielern immer wieder nett verpackt werden).

Magistrates waren einmal

Und ich dachte das könnte was werden. Schade. Magistrates aus England waren für mich eine sichere Bank 2009, aber nix da. Getrennt haben sie sich.
Schöne Musik haben sie gemacht und in England waren sie gut dabei: Konzerte mit Friendly Fires, La Roux und als Support von Blur bei deren Reunion Shows in Westcliff-on-Sea.
Wie ich gerade entdeckt habe, sind sie in der Rubrik "Bandwatch" auf musikexpress.de noch immer auf der Startseite zu finden. Vielleicht überlegen sie es sich nochmal.

Laut dem NME machten sie Indie-Soul. Ein Begriff der mich tief in meinem Herzen berührt.

Magistrates - Goldlover

Haarig

I cut my hair and you grew yours / I cut my hair and you grew yours / there always has to be the same amount of hair in the world.

Herrlich...

The Wave Pictures - Tiny Craters In The Sand

Freitag, 5. Februar 2010

Die Freuden der Welt

Als ich das Line Up des "Big Day Out" Festivals in Australien durchging, entdeckte ich doch glatt mal wieder The Crayon Fields und dachte mir: Mensch die hatten doch mal diese eine Lied...
Ich ging also meine Monatslisten durch und entdeckte "All The Pleasures Of The World".

Ein herrliches Stück Popmusik. Beginnend wie ein typischer Motown Song, somit hatte der Song für mich sowieso schon gewonnen.

Kann ich also nur empfehlen.

(Im Titel des Beitrags ist ein Downloadlink integriert.)


Dienstag, 2. Februar 2010

Zorbing scheint zu inspirieren

Meines Erachtens ein Song für die Ewigkeit. Zorbing von Stornoway.

Der Song beginnt mit einem umgedreht abgespielten Becken, danach etwas für alle Anfänger des Gitarrenspiels. Der Song beginnt nur auf der tiefen E-Seite. So einfach kann die Welt sein. Dann eine Stimme mit wahnsinnig viel Fläche. Herrlich. Nach 35 Sekunden ein inbrünstig tiefer Chor. Gänsehaut. Im Anschluss ein herrlich einfacher, aber dadurch umso besserer Einsatz des minimalen Schlagzeugs. Und wenn man denkt es geht nicht mehr besser, folgen herrliche Trompeten. Wahnsinn.

Dann beginnt man sich zu fragen, was Zorbing eigentlich bedeutet. Schnell fündig geworden, lese ich, dass es diese lustigen Gummibälle sind die in der 2. Strophe besungen werden. Man befindet sich also im Inneren dieses überdimensionalen Flummis und rollt Abhänge runter.

Da bei solchen Freizeitaktivitäten solche Songs herauskommen, finde ich das ab jetzt super.